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Audio­metrie

In der HNO-Praxis von Frau Dr. Dieckmann in Haan steht die genaue Untersuchung des Hörvermögens im Mittelpunkt. Mithilfe modernster audiometrischer Verfahren lassen sich Hörstörungen jeder Art frühzeitig erkennen und gezielt behandeln – bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern und Säuglingen.

Diagnostik von Hörstörungen

Sowohl plötzliche Hörveränderungen als auch langsam fortschreitende Hörminderungen sollten ernst genommen und fachärztlich abgeklärt werden. In der Praxis kommen dazu moderne audiometrische Untersuchungen zum Einsatz, die das Hörvermögen präzise messen:

  • Tonaudiometrie
  • Kinderaudiometrie
  • Sprachaudiometrie
  • Otoakustische Emissionen
  • Tympanometrie und Stapediusreflexe
  • Hirnstammaudiometrie (BERA)
  • zentrale Hördiagnostik mit Uttenweiler- und Feldmanntest
  • Freifeldmessungen mit und ohne Hörgerät

Hör­geräte­versorgung und Nachsorge

Bei einem festgestellten Hörverlust lässt sich das Hörvermögen oft – wenn nicht chirurgisch – durch ein Hörgerät deutlich verbessern. Dank stetig weiterentwickelter Hörgerätetechnologien und passendem Zubehör gewinnen viele Patientinnen und Patienten ein Stück Lebensqualität zurück. Frau Dr. Dieckmann berät Sie umfassend dazu.

Pädaudio­logische Untersuchungen

Bei Kindern ist das Gehör entscheidend für die Sprachentwicklung. Während das äußere, mittlere und innere Ohr bei der Geburt meist vollständig ausgereift ist, reift das zentrale Hörsystem erst in den ersten Lebensjahren. In dieser Zeit ist es wichtig, dass das Gehör regelmäßig überprüft wird.

Hörstörungen bei Kindern können entstehen durch:

  • Schallleitungsstörungen (z. B. Paukenerguss oder Mittelohrentzündung)
  • Schallempfindungsstörungen (z. B. im Innenohr oder zentralen Strukturen)

In der Praxis stehen für jedes Alter die passenden pädaudiologischen Testverfahren zur Verfügung, um verschiedene Hörstörungen zuverlässig auszuschließen.

Stimm- und Sprach­störungen

Auch Stimm- und Sprachprobleme können mit dem Gehör in Zusammenhang stehen. Nach einer gründlichen Untersuchung des Hals-, Nasen- und Rachenraums, inklusive Lupenlaryngoskopie, wird die Ursache bestimmt.

Stimmstörungen können funktioneller Art (z. B. durch berufliche Überlastung der Stimme) oder organischer Art (z. B. nach Operationen) sein.

Sprachstörungen entstehen meist durch eine Störung in der gedanklichen Sprachbildung.

Neu­geborenen-Hör­screening

Bei jedem Säugling besteht nach der Geburt ein gesetzlicher Anspruch auf ein Hörscreening. Wenn dies im Krankenhaus nicht durchgeführt werden konnte oder das Ergebnis nicht eindeutig war, übernehmen wir gern die Erst- und die Nachuntersuchung (FU1). So lässt sich frühzeitig sicherstellen, dass das Hörvermögen Ihres Kindes normal ausgeprägt ist.

Als gelistete FU1-Stelle werden wir nach entsprechendem Einverständnis der Eltern die Ergebnisse dem zentralen Erfassungsregister NRW Uni-Köln melden.

Mehr über Neugeborenen-Hörscreening