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Ambu­lante Opera­tionen

Viele Eingriffe in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde können heute ambulant und minimalinvasiv durchgeführt werden. Das bedeutet: Die Operation erfolgt direkt in den Räumlichkeiten der HNO-Praxis ohne stationären Aufenthalt, aber mit der gleichen medizinischen Sicherheit.

In der HNO-Praxis von Frau Dr. Dieckmann in Haan werden ambulante Operationen mit modernster Technik, hoher fachlicher Kompetenz und einem besonderen Augenmerk auf sorgfältige Nachsorge durchgeführt. Ziel ist es, sowohl die Funktion als auch die ästhetische Harmonie der behandelten Region zu erhalten oder wiederherzustellen.

Eingriffe, die ambulant durchgeführt werden können

Sicher, routiniert und nach neuesten medizinischen Standards werden hier vor allem die folgenden Eingriffe vorgenommen.

Verkleinerung der Nasenmuscheln mittels Radiofrequenztherapie

Eine häufige Ursache für eine dauerhaft verstopfte Nase sind vergrößerte Nasenmuscheln. Diese können die Nasenatmung deutlich beeinträchtigen. Mithilfe der Radiofrequenz-Chirurgie lassen sich die unteren Nasenmuscheln schonend verkleinern. Dabei wird eine feine Elektrode in die Nasenmuschel eingebracht. Der gezielte Stromfluss führt zu einer kontrollierten Verödung des Gewebes, das sich anschließend verkleinert. Das Ergebnis: eine deutlich verbesserte Nasenatmung bei minimaler Belastung. Der Eingriff erfolgt ambulant in der Praxis unter lokaler Betäubung.

Gaumensegeloperation bei starkem Schnarchen

Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, kann starkes Schnarchen operativ behandelt werden. Bei der sogenannten Uvulo-Palato-Pharyngo-Plastik (UPPP) entfernt Frau Dr. Dieckmann überschüssige Schleimhaut im Bereich der Gaumenbögen. Gleichzeitig wird das Gaumensegel gestrafft und das Zäpfchen verkleinert.

Ziel dieser Behandlung ist eine Stabilisierung der oberen Atemwege, um die nächtliche Atmung zu verbessern und das Schnarchen zu reduzieren. Der Eingriff wird ambulant in der Praxis unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Operative Öffnung des Trommelfells und Einlage eines Belüftungsröhrchens

Bei Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr kann das Hören beeinträchtigt sein – insbesondere bei Kindern besteht das Risiko von Sprachentwicklungsverzögerungen. Durch eine Trommelfelleröffnung mit eventuell zusätzlicher Einlage eines Drainageröhrchens (Paukendrainage) kann die Flüssigkeit abfließen.

Dieser Eingriff wird ambulant in der Praxis (soweit kein Narkosearzt erforderlich) durchgeführt und sorgt für eine nachhaltige unmittelbare Verbesserung des Hörvermögens.

Entfernung von Hautveränderungen im Gesichts- und Halsbereich

Auch gutartige und verdächtige Hautveränderungen im Gesicht, am Hals oder an den Ohren werden in der Praxis unter sterilen Bedingungen operativ entfernt. Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie des zu operierenden Bereichs. Das entnommene Gewebe wird anschließend histologisch untersucht, um die Diagnose zu sichern und eine optimale Nachbehandlung zu gewährleisten.

Ablauf und Nachsorge

Vor jeder Operation finden ein ausführliches Vorgespräch und eine gründliche Untersuchung statt. Hierbei werden der Ablauf, mögliche Risiken und die Nachsorge detailliert besprochen und schriftlich festgehalten. Am Operationstag werden Sie von einem eingespielten Team betreut, das auf maximale Sicherheit und Komfort achtet.

Nach dem Eingriff erfolgt eine engmaschige Kontrolle in der Praxis, um den Heilungsverlauf zu überwachen und Ihnen bei Fragen zur Seite zu stehen.