Allergologie
Allergien zählen heute zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. In unserer HNO-Praxis in Haan werden allergische Erkrankungen fachkundig diagnostiziert und individuell behandelt – mit modernsten Testverfahren, bewährten Therapien und, wenn gewünscht, auch alternativen Behandlungsmethoden.
Präzise Diagnostik
Am Anfang jeder erfolgreichen Allergiebehandlung steht die gründliche Diagnostik. Nach einer eingehenden HNO-ärztlichen Untersuchung, einschließlich Nasenendoskopie, erfolgt eine gezielte Testung auf mögliche Allergieauslöser.
Dazu zählen:
- Prick-Testung: Ein bewährtes Hauttestverfahren, bei dem geringe Mengen möglicher Allergene auf die Haut aufgetragen und leicht eingeritzt werden. Reagiert die Haut mit Rötung oder Schwellung, liegt eine Sensibilisierung vor.
- Scratch-Test: Eine ergänzende Methode, die vor allem bei individuellen Verdachtsmomenten angewendet wird – etwa, wenn Tierhaare oder Pollen aus der eigenen Umgebung getestet werden sollen.
- RAST: Blutentnahme zum laborchemischen Nachweis spezifischer Antikörper gegen bestimmte Allergene.
So können wir genau feststellen, welche Substanzen die Beschwerden auslösen und welche Behandlung sinnvoll ist.
Spezifische Hyposensibilisierung
Während viele Allergiemittel nur die Symptome lindern, setzt die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) an der Ursache an. Das Immunsystem wird dabei schrittweise an das Allergen gewöhnt, sodass die allergische Reaktion langfristig abnimmt.
Man unterscheidet zwei Therapieformen:
- Subkutane Immuntherapie (SCIT): Injektion des Allergens in das Fettgewebe des Oberarms, etwa alle 4 Wochen.
- Sublinguale Immuntherapie (SLIT): Tägliche Einnahme einer Tablette oder Tropfen unter die Zunge.
In einem persönlichen Gespräch klärt Frau Dr. Dieckmann, welche Methode am besten zu Ihnen passt. Ziel ist, die Beschwerden nachhaltig zu reduzieren und ein Fortschreiten der Allergie zu verhindern.
Symptomatische Therapie
Bei akuten Allergieschüben stehen verschiedene medikamentöse Therapien zur Verfügung, etwa Antihistaminika oder kortisonhaltige Nasensprays. Diese können kurzfristig helfen, Atemwege zu beruhigen und Entzündungen zu hemmen. Die Auswahl erfolgt individuell, je nach Allergieart und Beschwerdebild.
Alternative Behandlungsmethoden
Neben schulmedizinischen Therapien bietet die Praxis auch alternative Ansätze, um das Immunsystem zu unterstützen und die Reizschwelle des Körpers zu erhöhen, wie durch Akupunktur oder Eigenbluttherapie. Diese Methoden können eine sinnvolle Ergänzung darstellen, insbesondere bei Patientinnen und Patienten, die ganzheitliche Behandlungskonzepte bevorzugen.